Was ist Cocain?

  • Cocain ist eine natürlich vorkommende Substanz in den Blättern der Cocapflanze
  • Es ist ein Lokalanästhetikum, wird lokal am Auge angewandt und besitzt eine kurze Wirkdauer
  • Es ist ein Psychostimulans vom Amphetamintyp
  • Cocain besitzt ein hohes Abhängigkeitsrisiko, auch bei intranasaler Applikation

Was sind die Effekte?

  • Cocain führt zur Euphorie, zu erhöhtem Selbstbewußtsein, Wohlbefinden, zur erhöhten mentalen und physikalischen Kapazität
  • Das Schlafbedürfnis und der Appetit werden erniedrigt
  • Psychische Erregung und gesteigerte motorische Aktivität werden beschrieben, dazu kann es zur ausgeprägten sexuellen Aktivität kommen, bei längerer Anwendung jedoch mesit zur sexuellen Dysfunktion
  • Die positiven Erlebnisse in der Anfangsphase führen zu häufigerer Anwendung

Wie wirkt Cocain?

  • Cocain verstärkt die Wirkungen von Dopamin und Noradrenalin im Körper und im Gehirn durch Hemmung der Wiederaufnahme dieser Botenstoffe in die Nervenzellen
  • Die Halbwertszeit von Cocain beträgt 1 – 2 Stunden, im Urin kann der Nachweis jedoch noch nach 3 Tagen bis 3 Wochen bei chronischem Konsum erfolgen
Wie wird Cocain benutzt?
  • Cocain kann direkt in eine Vene gespritzt werden, aber auch geschnupft werden
  • Cocain als basische Form (Crack) wird geraucht
  • Die zugeführte Dosis ist am wenigsten bei der Injektion kontrollierbar

Welche Risiken gibt es?

  • Bei der Injektion und beim Rauchen von Cocain erreicht die Dosis nahezu unmittelbar das Gehirn, es besteht das Risiko einer Überdosis
  • Durch Verunreinigungen können bei der Injektion Infektionen entstehen
  • Bei längerem Gebrauch besteht die Gefahr von Psychosen und Halluzinationen
  • Auch schwere körperliche Schäden wie Aortendissektion sind beschrieben